Projekt Fließgewässerökologie der Wahlmodulgruppe Biologie


Wir, die SchülerInnen der Wahlmodulgruppe Biologie beschlossen gemeinsam mit Frau Professor Hölzl an einem IMST-Projekt, zum Thema  „Wasser“ teilzunehmen. Wir wählten den Schwerpunkt Fließgewässer und um mehr darüber zu erfahren, holten wir uns die Informationen sozusagen direkt von der Quelle – dem „Haus des Wassers“ in St. Jakob im Defereggental.
2 Tage lang wurde das deferegger Wasser, besonders das aus der Schwarzach, von uns genauestens unter die Lupe beziehungsweise unter das Mikroskop genommen. Gemeinsam mit den Experten vom „Haus des Wassers“ schlüpften wir für diese 2 Tage in die Haut - oder viel mehr Fischerhosen und Gummistiefel – der Wissenschaftler und maßen, berechneten, beobachteten und bestimmten alles rund ums Wasser.
Wir starteten mit dem physikalischen Teil und trotz eisiger Temperaturen wurden fleißig die Fließgeschwindigkeit, der Abfluss und auch das Flussprofil der Schwarzach ermittelt. Und so manch einer konnte auch hautnah die Verdunstungskälte des Wassers anhand, naja eigentlich „anfuß“ der nassen Socken miterleben.
Weiter ging‘s dann mit dem biologischen Teil. Sämtliche kleinen Tierchen, die im Fluss leben (genannt Makrozoobenthos) wurden von uns in mühevoller Kleinarbeit eingefangen und dann unter dem Mikroskop bestimmt. Eintagsfliegenlarven, Köcherfliegenlarven, Strudelwürmer und Ibisfliegenlarven sollen wahre Feinschmecker unter den Wasserlebewesen sein, denn sie leben nur in Gewässern mit ausgezeichneter Wasserqualität – wie unsere Schwarzach.
Der 3. Teil unserer Exkursion stand ganz im Zeichen der Chemie. Mit weißen Mänteln und Brillen gut geschützt, versuchten wir den Sauerstoffgehalt unseres Wassers zu messen. Flüssigkeiten, von schweinchenrosaroten bis zu giftgrünen, wurden vermischt und titriert, um dann zu dem ernüchternden Schluss zu kommen, dass eine falsche Konzentration des Natriumthiosulfats verwendet worden war und somit unsere Ergebnisse verfälscht waren. Bei der Bestimmung der Kalkmenge des Wassers waren wir jedoch erfolgreicher – wir haben den Härtetest bestanden!
Geologie war der letzte Teil unserer 2 Forschertage. Wir lernten die Gesteinsvielfalt unserer Region kennen und versuchten uns auch selbst darin Gesteinsarten zu bestimmen. Am Ende wurden dann alle Arten, egal ob Schiefer, Dolomit oder Quarzit, in viele kleine Steinmännchen eingebaut und so ließen wir unsere Exkursion langsam ausklingen.
Sandra Girstmair 7B



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