2. Intensivsprachwoche DG


HR Dir. Dr. Ursula Strobl hat heuer zum zweiten Mal eine Projektwoche für das Fach „Darstellende Geometrie“ gestattet. 15 ausgewählte SchülerInnen aus den 7. und 8. Klassen mit Schwerpunkt Darstellende Geometrie durften eine Woche lang vom Regelunterricht fernbleiben und dafür bei der Projektwoche teilnehmen.
In diesem Jahr haben wir und für den (immer bekannter werdenden) 3D-Druck entschieden. Um der „Darstellenden Geometrie“ Rechnung zu tragen, haben wir uns dazu entschlossen Einzelteile von Mechanismen zu drucken. Richtig zusammengesetzt sollen diese Mechanismen beweglich sein. Als einfache (geometrisch aber höchst interessante) Formen, dienen bei uns die Platonischen Körper als Grundgerüst. Das am Ende entstehende Objekt ist ein Tetraeder, welches während der Drehung um eine einzige Drehachse (einparametrig) seine Gestalt nicht ändert, lediglich die Größe.
Die Schüler mussten sich in dieser Woche sehr intensiv mit 3d Druck beschäftigen. Es gab eine Einführung in verschiedene 3d Drucktechniken inklusive Vor- und Nachteile.
Die Umsetzung des Projekts erfolgte in drei Schritten.

  1. Zuerst wurde den SchülerInnen die Theorie anhand eines einfachen Beispiels nähergebracht. Der ebene Mechanismus wurde in Geogebra konstruiert und anschließend im Geogebra3D in die Facetten eines Tetraeders gelegt und miteinander verbunden. Dadurch entstand ein bewegliches Modell, welches die Vorstellung der SchülerInnen unterstützen sollte. 
  2. Als zweites wurde eben dieser Mechanismus im Rhino3D nachgebaut. Hier stand die Realisierbarkeit der Einzelteile im Vordergrund, denn nicht alles kann mit einem 3D Drucker ausgedruckt werden (z. B. bereiten Objekte mit überhängenden Teilen Probleme). Ebenso mussten einige Überlegungen in Bezug auf die Genauigkeit des Druckers angestellt werden, sowie über die Verbindungsstücke der einzelnen ebenen Mechanismen miteinander.

  3. Wie in der Entwicklung üblich, wurde anhand der Erfahrungen mit dem ersten Ausdruck über Verbesserungsmöglichkeiten nachgedacht (Materialersparnisse für schnellere Ausdrucke, Stabilität und Beweglichkeit, Design, …). Das Objekt wurde, Teil für Teil, ausgedruckt und zusammengebaut.

Die Präsentation der Ergebnisse fand am letzten Projekttag (vor Direktorin und GZ SchülerInnen aus den dritten Klassen) statt. Außerdem wurde das ausgedruckte Objekt bei der „Talentewoche Geometrie“ in Innsbruck präsentiert. Außerdem wurden vier Videos auf Youtube gestellt. Man findet sie unter diesen links:

https://www.youtube.com/watch?v=YFJNdrhRVbM
https://www.youtube.com/watch?v=pk9CUmH_YB4
https://www.youtube.com/watch?v=Gx5UUPk1Pwk
https://www.youtube.com/watch?v=7eZZ9RqMJrk

Auf öffentliches Interesse stoßen diese Intensivsprachwochen bei DG Professoren in ganz Österreich. Die erste Intensivsprachwoche DG wurde bereits in Strobl am Wolfgangsee, bei der größten Tagung für Geometrie in Österreich, vorgestellt. Dies soll mit dem heurigen Projekt ebenfalls geschehen.

Die intensive Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern hat uns sehr viel Spaß gemacht und auch wir haben in dieser Zeit viel gelernt!
Mag. Wittmann Harald und Mag. Amon Hannes




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