Mathematik Olympiade


Es gibt Schülerinnen und Schüler, die mit der Schulmathematik unterfordert sind. Für solche Talente gibt es ab der 4. Klasse im Gymnasium die Möglichkeit in Mathematik mehr zu lernen, als in allen anderen Schulformen. Bei der Mathematik Olympiade wird altersgerecht gezeigt, wie man sich schwierigen Aufgaben annähert und sogar Beweise auf universitärem Niveau führt. Es wird ein tieferer Einblick in die Mathematik ermöglicht, als es im Regelunterricht möglich ist.
Acht Jugendliche haben sich im Schuljahr 2015/16 für das Fach Mathematik Olympiade angemeldet. Sieben davon waren Fortgeschrittene, d. h. sie haben entweder schon an einem Landeswettbewerb teilgenommen oder besuchen die 7. oder 8. Klasse. Es ist jedoch die einzige „Anfängerin“, Tamara Kügler aus der 5a, mit der ich beginnen möchte.
Landeswettbewerb für Anfänger:
Die 14 besten SchülerInnen aus Tirol und Vorarlberg traten am 16. Juni in Roppen bei der Mathematik Olympiade gegeneinander an. Darunter elf Männer, und drei Frauen. Tamara konnte in der vierstündigen Prüfung ihr Wissen zur Schau stellen. Sie erreichte mit 15 Punkten nicht nur den 3. Preis, sondern gehörte auch zu dem erlesenen Kreis derjenigen, die eine Aufgabe (Geometrie) mit voller Punktezahl lösen konnten (honorable mention).
Zur Info: Auch der Gesamtsieg ging heuer, ebenso wie im Vorjahr, an eine Dame (Lisa Klimbacher aus Innsbruck).  
Gebietswettbewerb für Fortgeschrittene:
Vom 30. März bis 1. April kamen in Obertraun rund 70 TeilnehmerInnen aus Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberg sowie Gäste aus Passau zusammen, um sich dem Wettkampf zu stellen. Wegen der terminlichen Überschneidung mit der London Woche konnten nur drei Schüler aus dem BG/BRG Lienz antreten: Florian Lang, Schranzhofer Manuel und Reibnegger Markus. Für alle drei war das der erste Antritt bei den Fortgeschrittenen und dennoch konnten sie viele Mitstreiter hinter sich lassen.
Markus Reibnegger erreichte den 58. Endrang, Florian Lang konnte sich sogar mit Rang 46 im zweiten Drittel einreihen. Bester Schüler aus dem BG/BRG Lienz war jedoch Manuel Schranzhofer, der sich am Ende sogar in der besseren Hälfte auf Rang 33 wiederfand!
Ich hoffe, dass alle drei auch nächstes Jahr wieder antreten können.
Vorschau auf das nächste Schuljahr:
Die Mathematik Olympiade wird voraussichtlich auch im nächsten Jahr zustande kommen. Erstmals sogar als Wahlmodul. Das Besondere: Es dürfen (sollen) auch SchülerInnen aus den 4. und 5. Klassen teilnehmen! 
Ich möchte an dieser Stelle allen SchülerInnen für die Teilnahme in diesem Jahr danken und freue mich jetzt schon auf die Zusammenarbeit im nächsten Schuljahr.
Mag. Amon Hannes


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